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H.ausgezeichnet

Forstverband Remscheid zu Besuch bei arenz

 

Der Forstverband Remscheid, ein Zusammenschluss von derzeit ca. 676 Privatwaldbesitzern mit rund 1210 ha Waldfläche, veranstaltete seine diesjährige Lehrfahrt für Verbandsmitglieder, am Donnerstag, dem 19. September 2013.

 

Als erstes ging es in die Hatzfeldt-Wildenburg`sche Forstverwaltung nach Wissen (Friesenhagen). Nach dieser forstlichen Exkursion am Vormittag schloss sich eine Betriebsbesichtigung des Sägewerkes van Roje in Oberhonnefeld an.

 

Daran anschließend, machten die interessierten Waldbesitzer eine Besichtigung des Modellprojektes des Holzclusters Rheinland-Pfalz bei der Fa. arenz TEXTILHANDELS GmbH im Dernbacher Industriepark Urbacher Wald. Herr Pohlmeyer, Leiter des Holzbauclusters, erklärte den Besuchern anschaulich die Umsetzung des bei der Firma arenz aus EFRE Mitteln geförderten Gebäudes, das als Leuchtturmprojekt auch über die regionalen Grenzen hinaus bekannt ist.

 

 

Anschließend fuhren die Forstbesitzer zum Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau (BuGa) 2011 nach Koblenz um sich dort weitere Projekte anzuschauen.

Hoher Besuch in Dernbach

 

 

Einen besonderen Besuch konnte Pia und Josef Arenz am 2. August bei hochsommerlichen Temperaturen, im neuen Gebäude empfangen. Tabea Rößner, Mitglied des Deutschen Bundestages, Sprecherin für Medienpolitik & Demografie der grünen Bundestagsfraktion, informierte sich über unser hochmodernes Plus Energie Gebäude.

 

 

Lesen Sie dazu auch den Pressebericht in der Rhein Zeitung „Wir von hier“ vom 23.8.2013

 

 

Es stand in: "Holzbau in Rheinland Pfalz" Januar 2013

 

 

Das Unternehmen der Familie Arenz hat sich auf den Handel mit Stoffen und die Herstellung von Bekleidung zur Brauchtumspftege spezialisiert. Diese interessante Marktnische umfasst weniger die üblichen Sonderangebote vom Discounter passend zur fünften Jahreszeit als vielmehr die hochwertige Ausstattung eines ganzen Hofstaats für die jeweilige Karnevals-Kampagne in den rheinischen Hochburgen. Wer weiß, was für Mammutprogramme die Würdenträger während der Saison absovieren müssen, der ahnt vieLLeicht, welch robuste Qualität, aber auch welche hochwertige Gestaltung da gefragt ist. Kurz gesagt: es wird eine durchaus anspruchsvolle Kundschaft bedient.

Der über die Jahre gewachsene Gebäudebestand des Unternehmens entsprach nicht mehr dem Kundenkreis und auch nicht den Erfordernissen der Produktion. Insbesondere fehlten Flächen zur wirksamen Präsentation der Ware. Daraus wuchs der Entschluss, einen Neubau auf de grünen Wiese zu wagen, der unter einem Dach alle Funktionen vom Entwurf über Produktion und Verwaltung bis hin zu Ausstellung und Verkauf vereinen sollte. Gleichzeitig sollte es sich um eine Zukunftslösung handeln, die auf Dauer niedrige Betriebskosten und die Möglichkeit späterer Erweiterungen beinhaltet.

Diesen Anforderungen entsprach am besten ein Plus-Energie-Gebäude mit einer Holzkonstruktion im Passivhausstandard.

Das dafür erworbene Gelände im Gewerbegebiet Dernbach wird von dem Neubau so genutzt, dass aufwändige Erdbewegungen und hoher Fundamentierungsaufwand nicht notwendig wurden. Die leichte Holzkonstruktion nutzt das vorhandene Gefälle zu einer technisch spektakulären Auskragung, die einen hochwertigen Präsentationsraum mit Panoramafenster zum Westerwaldhin möglich machte. Eine Fläche von 20*20m „schwebt“ über dem Gelände und lässt den Eindruck plumper Zweckarchitektur erst gar nicht entstehen. Die damit verbundene Bauauvorgabe wurde über eine Holz-Beton-Verbund-Decke gelöst, die an das derzeig technisch machbare Limit geht. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Bathon von der Hochschule Rhein-Main für diesen Zweck aus bisherigen Erfahrungen weiterentwickelt. Die statische Herausforderung bestand u.a. darin, das Setzungsverhalten der Konstruktion voraus zu berechnen. Da Bestandteil des Ausstellungsraums eine durchgehende Glasfront ist, deren spröder Werkstoff empfindlich auf Spannungen reagiert, bedeutete dies Bauen und Planen am Limit. Zusätzliche Herausforderung war der Ersatz sonst üblicher Stahlstützen durch solche aus Holz. Ein Glücksfall fürs Holz waren die experimentierfreudigen Bauherren, die sich voll mit allen Details identifizierten. Sie waren öfter als üblich auf der Baustelle zu sehen, legten häufig genug selbst Hand an und motivierten die gesamte Baumannschaft. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Gebäude umwirbt mit selbstverständlicher Leichtigkeit seine Besucher und trägt nirgendwo sichtbar den Charakter eines Experimentalgebäudes zur Schau. Allen Mitarbeitern ist die Begeisterung für den neuen Arbeitsplatz ins Gesicht geschrieben. Wenn der Bauherr die Energiespartechniken erläutert und die Bilanz von solarer Stromproduktion und Verbrauch aus dem Kopf präsent hat, wird deutlich, welch hohe Identifikation damit einhergeht. Möge er noch viele Kollegen im Gewerbe damit infizieren!

 

(ein Klick auf das Bild öffnet die PDF Datei)

energieeffiziente Holzbauten in RLP

 

 

Dernbach, 28. Januar 2013

 

 

Sendung vom Montag, 28.1. | 21.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

 

Es gibt in der SWR Mediathek noch einen weiteren kurzen Bericht über energieeffiziente Holzbauten in RLP

 

Aus Holz kann man total schöne Sachen schnitzen: Spielzeug für die Kinder, Figürchen für den Garten... Man kann aber auch Häuser bauen und genau das machen in Rheinland-Pfalz immer mehr Leute. Dem Umwelt-Ministerium ist Bauen mit Holz eine eigene Ausstellung wert und uns einen Blick auf die Holzgebäude, die besonders sind - oder eben auch nicht.................

 

 

 

 

 

Das Fachmagazin DER HANDEL schrieb in der Ausgabe 2011/10

 

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6/2016

 

BERICHT in der Fachzeitschrift

 

"DER ZIMMERMANN"

 

 

Holz geht auch mit Beton

 

HYBRIDBAU

 

Holz-Beton-Verbunddecken gehören als Spezialanwendungen im Holzbau inzwischen zum Stand der Technik. Gerade komplexere Anwendungen werden häufiger mittels Holz-Beton-Verbund gelöst.

 

PDF

7/2016

 

 

"Höfken SOMMERTOUR 2016"

 

 

Die Sommertour mit Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in Rheinland Pfalz, machte am 22. Juli 2016 um 10 Uhr Station bei arenz in Dernbach!

 

Der 5. Tourtag startete am Freitag am Plusenergiegebäude der Firma Arenz in Dernbach (Kreis Neuwied).

 

Das mittelständische Unternehmen hat am neuen Firmensitz einen klimaschonenden Holzbau errichtet.

 

Die Produktion wird durch ein innovatives Energiekonzept gesteuert, welches sich die ca. 16 Köpfige Delegation von Junior Chef Felix Arenz erklären ließ.

6/2018

 

 

"HOLZBAU WETTBEWERB 2018"

 

 

DAS PLUSENERGIE GEWERBEGEBÄUDE ARENZ IN DERNBACH ERHÄLT EINEN PREIS BEIM HOLZBAU WETTBEWERB 2018

 

 

Dernbach/Mainz

 

 

Am 13.06.2018 verlieh Forstministerin Ulrike Höfken den Holzbaupreis 2018 für herausragende, realisierte Bauten, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen bestehen.

 

 

Im Zentrum für Baukultur in Mainz überreichte sie die Preise und Anerkennungen. Unser Plusenergie Gewerbegebäude zählte zu den ersten vier Preisträgern unter den insgesamt 54 eingereichten Bewerbungen.

 

 

 

Vielen Dank!

 

 

 

https://www.holzbaucluster-rlp.de/fileadmin/user_upload/HBP2018_Brosch%C3%BCre_2018_DS_final.pdf

01/2019

 

 

"Gestaltlose

Masse …

oder

bezahlbare

Klasse?"

 

DOSSIER

 

Die Wirtschaftsausgabe der Rhein Zeitung schrieb in der Ausgabe Nr. 1-2019:

 

 

 

 

(Klick auf das Vorschaubild öffnet die PDF Datei!)

 

 

05/2019

 

arenz erhält die Klimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“

 

 

Dernbach, 15. Mai 2019: Die Energieagentur Rheinland-Pfalz hat der arenz Textilhandelsgesellschaft aus Dernbach die Landesklimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“ verliehen.

 

Mit der Auszeichnung würdigt das Land Rheinland-Pfalz Bauherren, die bei Neubauten oder Sanierungen einen hohen Grad an Energieeffizienz für ihr Gebäude erreichen und die als Vorbild dienen können. Peter Müller, Regionalreferent Westerwald bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz, übergab am 15. Mai die Plakette an Josef Arenz, Geschäftsführer der arenz Textilhandelsgesellschaft. „Wir sind sehr stolz auf unser Firmengebäude und freuen uns, dass die Energieagentur Rheinland-Pfalz solche hochenergetischen Gebäude mit der Landesklimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“ würdigt“, sagte Josef Arenz, bei der Übergabe.

 

 

 

 

 

Das Firmengebäude ist architektonisch anspruchsvoll und hochenergetisch

 

Pia und Josef Arenz realisierte im Jahr 2012 im Gewerbegebiet „Urbacher Wald“ in Dernbach ein neues Firmengebäude mit außergewöhnlicher Architektur. Die freitragende, statisch hoch anspruchsvolle Konstruktion des Verkaufs- und Produktionsgebäude wurde in einer Holz-Beton-Verbundbauweise in Zusammenarbeit mit der Hochschule Wiesbaden projektiert und fertigungstechnisch überwacht. Das Ehepaar Arenz investierte in ein zukunftsweisendes Gebäude in Holzrahmenbauweise, das aufgrund der außergewöhnlichen Gebäudekonstruktion von der Europäischen Union mit Mitteln aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wurde. Der gestalterische Akzent mit dem Panoramafenster hin zum Westerwald setzt auf Qualität und Nachhaltigkeit und hebt sich wohltuend von anderen Gewerbebauten ab.

Doch nicht nur die Gestaltung des Firmengebäudes durch die Neubauer Architekten und Ingenieure aus Emmelshausen macht das Gebäude zu einem Vorzeigeprojekt. Auch der hochenergetische Standard, der mit Hilfe des Energieberaters Lutz Dorsch, Dorsch und Hoffmann GmbH aus Erkrath, erzielt werden konnte ist vorbildlich. Durch die regenerative Energieerzeugung mittels einer PV-Anlage mit 52 Kilowatt peak (kWp) Leistung in Verbindung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist hier ein Plus-Energie-Gebäude realisiert worden. „Im Gegensatz zu konventionellen und Niedrigenergie- und Passivhäusern hat das Plus-Energie-Haus eine positive Energiebilanz und erzeugt damit mehr Energie als es selbst verbraucht“, beschreibt Bauherr Josef Arenz sein Verkaufs- und Produktionsgebäude. Die maximale CO2-Speicherung und der minimale Einsatz von grauer Energie standen ganz im Vordergrund der Planungen. Durch den regenerativen Energieeinsatz ist dieses Gebäude bilanztechnisch autark.

 

 

Foto: Peter Müller (links) von der Energieagentur Rheinland-Pfalz übergibt die Klimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“ an Josef Arenz, Geschäftsführer der arenz Textilhandelsgesellschaft

 

 

Über die Klimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“

 

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz zeichnet energetisch hocheffiziente Gebäude mit der Klimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“ aus. Die Landesklimaschutzplakette ist ein Glaselement mit einer persönlichen Hausnummer des Besitzers. Sie dokumentiert den geringen Energieverbrauch des Gebäudes. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind auf den Internetseiten der Energieagentur Rheinland-Pfalz verfügbar.

 

Die Bewerbung guter Beispiele ist wichtig, um die Sanierungsquote im Gebäudebestand voranzutreiben. Mehr als 35 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf öffentliche und private Gebäude. „In Rheinland-Pfalz gibt es über eine Million Gebäude, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 gebaut wurden und heutigen Standards bei weitem nicht mehr gerecht werden“, sagt Peter Müller. „Dabei verbessert sich durch Energiesparmaßnahmen am Haus die Wohnqualität und der Wert des Gebäudes steigt. Zudem wird neben dem Klima häufig auf lange Sicht auch der eigene Geldbeutel geschützt.“

 

Weitere gelungene Beispiele für innovative Bau- und Sanierungsprojekte finden sich im Energieatlas der Energieagentur Rheinland-Pfalz.

 

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt als kompetenter Dienstleister Kommunen und ihre Bürger sowie Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung von Aktivitäten zur Energiewende und zum Klimaschutz. Sie wurde 2012 als Einrichtung des Landes gegründet und informiert unabhängig, produkt- sowie anbieterneutral.